Kategorie: Tagesimpulse

  • Eine neue Perspektive

    Eine neue Perspektive

    21 Tage liegen hinter dir. Viel Neues, Ungewohntes ist passiert in diesen vergangenen drei Wochen.
    Es gab vielleicht so manche ungeahnte Möglichkeiten, mit dir in Kontakt zu kommen, dich und vielleicht auch deine Liebsten besser kennenzulernen oder dich im Dienst an der Allgemeinheit zu bewähren. Wie hast du deinen ganz persönlichen Platz in dieser Zeit wahrgenommen?

    Wenn du diese drei Wochen Revue passieren lässt:

    • Wofür bist du besonders dankbar?
    • Worüber freust du dich, wenn du zurückblickst?
    • Was ist dir gut gelungen?
    • Was hat sich besonders bewährt?
    • Worin hat sich diese Zeit vom sonst üblichen Alltag unterschieden?
    • Was davon hat dir gutgetan?
    • Welche neuen Perspektiven konntest du gewinnen?
    • Welche Erkenntnisse haben sich eingestellt?
    • In welcher Form werden diese Perspektiven und Erkenntnisse die Gestaltung deines Alltags in Zukunft verändern?

    Bleibe zentriert. Bleibe geerdet. Bleibe im Vertrauen.

    © Maria Eisner

  • Segen

    Segen

    „Ich wünsche dir Mut,
    die Grenzen zu achten und zu überschreiten.
    Ich wünsche dir Freude,
    das Leben zu schützen und zu lieben.
    Ich wünsche dir Kraft,
    in Demut und Ehrfurcht alles anzunehmen.
    Ich wünsche dir Leichtigkeit und Heiterkeit in allem.
    Ich wünsche dir das zarte Lächeln der Gewissheit,
    dass du in allem umschlossen bist
    von einem großen Segen.“

    (Gernot Candolini)

    Über alle Kulturen und Konfessionen hinweg war und ist das Segnen elementar.
    Du bist gesegnet mit deinem Leben.
    Dein Leben ist gesegnet mit dir.

    © Maria Eisner

  • Das Wissen um die Auferstehung in uns

    Das Wissen um die Auferstehung in uns

    Manchmal stehen wir auf
    Stehen wir zur Auferstehung auf
    Mitten am Tage
    Mit unserem lebendigen Haar
    Mit unserer atmenden Haut.
    Nur das Gewohnte ist um uns
    Keine Fata Morgana von Palmen
    Mit weidenden Löwen
    Und sanften Wölfen.
    Die Weckuhren hören nicht auf zu ticken. Ihre Leuchtzeiger löschen nicht aus.
    Und dennoch leicht
    Und dennoch unverwundbar
    Geordnet in geheimnisvolle Ordnung. Vorweggenommen in ein Haus aus Licht.

    (Marie Luise Kaschnitz)

    „You´ll never find a rainbow if you´re looking down.”
    (Charlie Chaplin)

    © Maria Eisner

  • Abschied nehmen

    Abschied nehmen

    Trauer ist ein existenzielles Gefühl. Wenn wir etwas verlieren, bleibt eine Wunde. Wenn wir von einem Menschen, der uns viel bedeutet, Abschied nehmen müssen, dann ist es, als
    würde uns der Boden unter den Füssen weggezogen.

    Doch nicht nur wenn wir einen Menschen verlieren ergreift uns Trauer. Beenden wir zum Beispiel einen wichtigen Lebensabschnitt, dann ist auch dies mit gemischten Gefühlen verbunden. Wenn wir etwas hinter uns lassen, das eine Zeitlang ein fixer Bestandteil unseres Lebens war, fallen wir vielleicht zuerst in ein Loch. Auch wenn wir die Veränderung selbst gewählt haben und sie freudig erwartet ist, kann sich neben die Freude auch Wehmut oder Bedauern mischen.

    Trauer zuzulassen über Verlorenes bedeutet aber auch ein Stück Heilung. Den Tränen freien Lauf zu lassen, uns berühren zu lassen vom Verlust, das macht uns zu Menschen.
    Unverarbeitete, nie ausgedrückte und verdrängte Trauer jedoch kann uns in unseren Gefühlen starr werden lassen und im Weiteren unsere Lebensfreude einschränken.

    Lass´ dich vom heutigen Tag einladen, über deinen Umgang mit Verlusten nachzudenken.
    Mache dir bewusst, welche Trauer vielleiht noch in dir schlummert und wende dich ihr liebevoll zu.

    „Tränen gehören nach außen und nicht ins Herz.“
    (Jorgos Canacakis)

    © Maria Eisner

  • Beschränkungen hinter sich lassen

    Beschränkungen hinter sich lassen

    Oft gehen wir den nächsten Schritt nicht, weil uns der Mut fehlt.
    Manchmal habe wir Angst uns zu blamieren, wenn wir etwas tun, das nicht dem Mainstream entspricht.
    Zeitweise lassen wir uns von unserem Weg abbringen, weil uns jemand anderer seine Bedenken offen oder subtil vermittelt.
    Immer wieder gibt es da diese früh gelernten Verbote in unserem Kopf, schmerzliche Erinnerungen in unserm Herzen und die mangelnde Erlaubnis, dem eigenen Weg folgen zu dürfen.

    Vielleicht kann dieser heutige Tag einer sein, an dem du dich entscheidest, solche Hindernisse hinter dir zu lassen. Schreibe dir kleine Zettel (maximal drei) für jede Einschränkung, für jede Verletzung einen. Lass´ sie durch deine Finger gleiten und überprüfe ehrlich, ob du bereit bist, dich davon zu verabschieden. Triff´ eine bewusste Entscheidung.

    Und dann nimm ein feuerfestes Gefäß und verbrenne nach und nach all jenes, das du hinter dir lassen möchtest. Mache dir bewusst, was du stattdessen in dein Leben einladen willst. Vertraue auf die Kraft dieses einfachen, aber sehr wirkungsvollen Rituals. Und dann atme die neu gewonnene Freiheit ein und lass´ deine Lungen und dein Herz weit werden durch diese längst überfällige Erlaubnis.

    Die Erlaubnis, dein Leben so zu leben wie du es willst, kannst nur du dir geben.
    Sei frei, du selbst zu sein.

    © Maria Eisner

  • Der weisen inneren Stimme Gehör schenken

    Der weisen inneren Stimme Gehör schenken

    Susan O´Malley (1976-2015), eine kalifornische Künstlerin, startete folgendes Projekt: Gemeinsam mit Studierenden führte sie eine Befragung durch. Die Zielgruppe waren zufällig ausgewählte Personen zwischen 18 und 80 Jahren. Diese bat sie, sich vorzustellen, dass sie am Ende ihres Lebens vom weisesten Teil in sich eine Ermutigung für ihr Leben im Hier und Jetzt erhalten würden. Welchen Rat würde ihnen ihr weises, liebevolles Selbst geben?

    Das Ergebnis wurde 2016 im San Francisco Museum of Modern Art präsentiert. Hier sind einige der Antworten:

    • Du bist in Ordnung so wie du bist.
    • Du hast dein Bestes getan.
    • Vergib´ dir selbst.
    • Es ist möglich.
    • Du bist stärker als du denkst.
    • Es wird leichter werden.
    • Mache es – tue es.
    • Dein Leben ist wertvoll.
    • Hab´ Vertrauen.
    • Überschreite Grenzen.
    • Bewege dich, spiele, träume.
    • Behalte jeden wunderbaren Moment in Erinnerung.
    • Mach´ mehr von dem, das du liebst.
    • Es wird besser sein, als du es dir jetzt vorstellen kannst.
    • Sei du selbst.

    Vielleicht kann dies auch eine Anregung für dich sein, den weisesten und liebevollsten Teil in dir nach einer Ermutigung für dein Leben jetzt zu fragen. Nimm´ diese Ermutigung dann mit offenen Händen an und spüre, welche Veränderung sie in deinem Herzen macht. Und dann schreibe dir diesen Satz auf und gib´ ihm einen guten Platz, sodass du dich immer wieder daran erinnerst.

    Wir brauchen es, uns selbst zu ermutigen, uns zu bejahen und uns voll Nachsicht und Liebe zu betrachten. Gelingt uns dies, werden sich unsere Beziehungen und unser Miteinander grundlegend verändern.

    © Maria Eisner

  • Aus der eigenen Quelle schöpfen

    Aus der eigenen Quelle schöpfen

    In jedem von uns sprudelt eine unerschöpfliche Quelle. Diese Quelle verbindet uns mit unserer Intuition, unserem tiefsten inneren Wissen und der universellen Intelligenz. Diese Quelle weiß um unsere wahre Essenz und auch, warum wir auf dieser Welt sind.

    Es gab einen Moment, da passierte ein Wunder. Es war jener Zeitpunkt, als du geboren wurdest. Damals war bereits alles in dir angelegt: Deine Kraft, dein Mut, deine Liebe, dein Urvertrauen, deine Talente und Fähigkeiten, deine Lebendigkeit.

    Doch dann nahm dein Leben in seiner ganz besonderen Form Fahrt auf mit allen positiven Elementen, aber auch mit sämtlichen Antreibern, Einschränkungen und Verletzungen. Und du hast vielleicht gelernt, dich kleiner zu machen, deinen Wert an Bedingungen zu knüpfen und dich selbst und deine Sehnsüchte zu verleugnen.

    Diese Zeit jetzt kann eine sein, in der du wieder mit deiner wahren Natur in Kontakt kommst. Was ist es, das du wirklich, wirklich leben willst? Welche Masken brauchst du nicht mehr? Was gilt es, endlich auszudrücken? Und wonach sehnst du dich?

    Du brauchst nicht zu wissen, wie du deine Wünsche konkret umsetzen kannst. Im ersten Schritt genügt es, sie dir bewusst zu machen. Wie würde es sich anfühlen, wenn sich diese Sehnsüchte bereits erfüllt hätten? Und dann schicke dieses Gefühl in deine Zukunft, lass´ los und vertraue.

    „In jedem Menschen wohnt ein ursprüngliches Bild seiner selbst, das darauf wartet erkannt zu werden und endlich leben zu dürfen.”
    (Uwe Böschemeyer)

    © Maria Eisner

  • Eine neue Woche – eine neue Chance

    Eine neue Woche – eine neue Chance

    Eine neue Woche liegt vor uns – eine besondere Woche – die Osterwoche. Erste Stimmen rund um die Lockerung der Ausgangsbeschränkungen werden laut und das Bild vom „Licht am Ende des Tunnels“ wird häufiger gebraucht. Welches Bild könnte zu Ostern besser passen als dieses.

    Vielleicht magst du ganz bewusst auf die letzten beiden Wochen zurückblicken, Bilanz ziehen und dich erneut auf für dich Wesentliches ausrichten:

    • Was hat sich in der Gestaltung deiner Tage bewährt?
    • Was wirst du weiterführen, was weglassen, was verändern?
    • Unter welches Motto könntest du diese Woche für dich stellen?
    • Welchen Zuspruch magst du dir selbst geben?
    • Mit welchen Menschen wirst du in Kontakt treten, via Mail, Telefon, Skype, etc.?
    • Oder würde es dir gut tun, etwas mehr für dich zu sein?
    • In welcher Form ist dir ein Kontakt mit der Natur möglich und wirst du ihn nutzen?
    • Was könnte dich besonders stärken?
    • Was magst du dir und vielleicht auch deinen Lieben Gutes tun?
    • Welche Geschenke hält diese Woche für dich bereit?

    “Jeder Moment ist ein Geschenk des Lebens.“
    (Martin Crillovich-Cocoglia)

    © Maria Eisner

  • Schöne Erinnerungen wiederbeleben

    Schöne Erinnerungen wiederbeleben

    Du hast viel Schönes erlebt.
    Du hast stärkende Bilder gesammelt,
    bist Menschen begegnet, die dein Herz berührt haben und
    hast Orte besucht, die dir Kraft spendeten.

    Vielleicht ist es jetzt an der Zeit
    deine persönliche Schatzkiste zu öffnen.
    Schau´ hinein und lass´ jene Erinnerungen auftauchen,
    die dein Herz wärmen und weiten.

    Verbinde dich in Gedanken
    mit den Menschen, die dir viel bedeuten.
    Zeichne durch die Farben der Erinnerung
    den heutigen Tag ganz bunt.

    Und spüre die Dankbarkeit für alles,
    das das Leben dir bisher
    geschenkt hat.

    Es sind manchmal die ganz kleinen, leisen Momente in unserm Leben, die einen großen
    Unterschied machen.

    © Maria Eisner

  • Herz-Kohärenz-Atmung

    Herz-Kohärenz-Atmung

    „Das Herz ist, wenn es um Krankheit und Gesundheit geht, wichtiger als das Gehirn. Positiv denken ist sinnvoll, aber positiv fühlen vom Herzen her gibt einen enormen Impuls für unsere Gesundheit.“ (David Servan Schreiber, Psychiater)

    • Setze oder lege dich entspannt hin und schließe die Augen.
    • Vertiefe und verlangsame deinen Atemrhythmus. Ausatmen – Pause – Einatmen.
    • Stelle dir vor, dass dein Atem durch dein Herz aus- und einströmt.
    • Lege eine Hand oder beide Hände auf die Mitte deiner Brust.
    • Und dann wähle eine der folgenden Möglichkeiten:

    1) Denke an etwas, wofür du dankbar bist oder
    2) denke an jemanden, den du wertschätzt bzw. liebst oder
    3) denke an jemanden, für den du Mitgefühl empfindest oder
    4) denke an etwas, das eine große Freude in dir auslöst.

    • Lasse jenes Gefühl, das du am intensivsten spüren kannst, 5-8 Minuten lang über die Hand/die Hände in dein Herz einströmen.
    • Und dann öffne wieder die Augen und spüre die Wirkung.

    „Der Mensch bringt täglich sein Haar in Ordnung. Warum nicht auch sein Herz?“
    (Weisheit aus Indien)

    © Maria Eisner