Stressbewältigung durch Slowness

Es gibt einen Trendbegriff, der momentan immer wieder auftaucht: SLOWNESS. Damit ist gemeint, den Alltag etwas langsamer anzugehen und das Tempo zu reduzieren. Dazu gehört auch, eines nach dem anderen zu tun und nicht drei Dinge gleichzeitig abzuspulen.

In unserer Kultur herrscht ein kollektiver Antreiber, der da lautet: „Du musst schnell sein.“ Schnell im Sport, schnell in der beruflichen Laufbahn, schnell beim Erledigen von alltäglichen Aufgaben. Stillstand ist Tod habe ich vor einigen Tagen in einem Newsletter gelesen. Was ist nur aus uns geworden? Eine getriebene und sich permanent selbst antreibende Gesellschaft, die jede Minute aktiv nutzen muss? Aber macht diese „Aktivität um jeden Preis“ auch wirklich Sinn? Wäre es nicht viel klüger, das Tempo immer wieder einmal zu reduzieren und damit ein Stück mehr Achtsamkeit in den Alltag zu bringen? Stress ließe sich damit besser bewältigen und auch unserer Lebensfreude wäre es zuträglich.

Deshalb: Machen Sie manchmal einfach ein wenig langsamer. Bremsen Sie sich ein, wenn Sie sich dabei ertappen, dass Sie sich selbst überholen. Halten Sie inne. Gönnen Sie sich ab und zu den Luxus des Müßiggangs. Lassen Sie sich innerlich und äußerlich zur Ruhe kommen. Sie werden überrascht sein, welche Ideen aus der Stille auftauchen und wie förderlich dies für Ihre Gesundheit ist.