Innere Ruhe durch Dankbarkeit

Dankbarkeit zu spüren, entschleunigt. Dankbar zu sein, macht das Herz weit. Es ist ganz einfach, zum Beispiel beim Aufwachen. Wir brauchen nur die Augen aufzuschlagen und uns für all jenes zu bedanken, das  wir als selbstverständlich empfinden: In einem friedvollen Land zu leben, liebevolle Beziehungen zu anderen Menschen zu haben, schmerzfrei zu sein, gegenseitige Unterstützung zu erfahren, einen gefüllten Kühlschrank öffnen zu können, intakte Natur zu geniessen.

Doch um immer mehr dieses Gefühl der Dankbarkeit zu entwickeln, brauchen wir ein wenig Übung. Es braucht die klare Absicht und Ausrichtung, auf das blicken zu wollen, das in unserem Leben gut läuft. Wenn uns das gelingt, dann werden wir innerlich ruhiger und beginnen, die scheinbar kleinen Dinge wert zu schätzen und mehr Lebensfreude zu entwickeln . Wir müssen uns nicht ständig von einem zum nächsten Ziel hetzen und können uns besser sein lassen. Dankbarkeit bringt uns im positiven Sinn zurück auf den Boden.

Probieren Sie es einfach einmal aus: Formulieren Sie für sich innerlich, wofür Sie jetzt gerade in diesem Moment dankbar sind. Und dann lassen Sie diese Gedanken und das damit verbundene Gefühl nachwirken. Sie werden erstaunt sein.

 

Vergnügungen

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen

Das wieder gefundene alte Buch

Begeisterte Gesichter

Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten

Die Zeitung

Der Hund

Die Dialektik

Duschen, Schwimmen

Alte Musik

Bequeme Schuhe

Begreifen

Neue Musik

Schreiben, Pflanzen

Reisen

Singen

Freundliche sein.

(Bert Brecht, 1967)