Das Herz – Psychosomatik pur

Ich fasse mir ein Herz. Mir ist das Herz schwer. Mir wird eng um´s Herz. Ich habe etwas auf dem Herzen. Mir zerspringt fast das Herz vor Freude. 

All diese Redewendungen verdeutlichen, wie sehr unsere Sprache psychosomatische Symptome beschreibt. Unser Herz pumpt vier bis fünf Liter Blut pro Minute durch unseren Körper. Es vollbringt permanent Hochleistungen. Wie wenig bewusst ist uns dies doch. Und wie wenig schenken wir ihm liebevolle Aufmerksamkeit. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist die Herz-Meditation. Hier wird dem eigenen Herzen jene Achtsamkeit zuteil, die es verdient. Schließlich sind es auch ganz elementare Gefühle, die mit diesem zentralen Organ verbunden sind: Liebe, Freude, Trauer, Mitgefühl, Vergebung, Dankbarkeit.

Wir können unser Herz beruhigen und uns dadurch Entspannung verschaffen. Durch Visualisierungen, mittels sanfter Berührung oder durch bewusste Atmung.

Fassen Sie sich ein Herz. Legen Sie ab und zu im Laufe des Tages beide Hände übereinander auf den Brustbereich. Lassen Sie Weite entstehen und Wärme einfließen. Atmen Sie bewusst einige Male in diese Körperregion. Erlauben Sie den sich zeigenden Gefühlen, aufzutauchen. Formulieren Sie ein innerliches JA zu sich selbst und zu Ihrem Leben. Hören Sie auf, gegen sich selbst zu kämpfen. Ihr Herz wird es Ihnen danken.